Jerxheim

 

Geologie:

Jerxheim

Für den Biologen und Geografen zählt der im Südosten des Landkreises Helmstedt gelegene Heeseberg zu den nordwestlichen Ausläufern des mitteldeutschen Trockengebietes. Eine einzigartige Flora und Fauna mit wärmeliebenden, gegen Trockenheit wenig empfindlichen Pflanzen- und Tierarten findet hier eine Heimstätte.

Aus der Sicht des Geologen befinden wir uns im oberen Teil des Unteren Buntsandsteins, der mit einem Fachbegriff als „Rogenstein-Zone“ bezeichnet wird. Wer sich mehr für die Vor- und Frühgeschichte interessiert, lernt mit dem Heeseberggebiet einen Raum mit der frühesten Ackerbaukultur kennen, die ja eng an gute Ackerböden, so z. B. Löss und Schwarzerde, gebunden ist. Große Teile des Heeseberges sind Naturschutzgebiet.

Geologisch und geschichtlich hervorzuheben ist die frühmittelalterliche und wohl auch frühgeschichtliche Hünenburg, von der sich heute westlich des Heeseberges noch deutlich erkennbar die ringförmige Wallanlage erhebt. Archäologische Grabungen und Forschungsergebnisse seit 1998 lassen immer stärker den Schluss zu, dass es sich bei der Hünenburg um die Hoohseoburg handelt, die bis zum 8. Jahrhundert ein sächsischer (ostfälischer) Fürstensitz war, dann aber von den Franken erobert wurde.

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